Karl-Heinz Rolle Fachwart
| Fachsparte Wasserspringen
Über unsere Sportart... |
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Das Wasserspringen ist seit 1904 olympische
Disziplin. Anfangs durften nur die Männer auf die olympischen Bretter,
ab 1912 dann auch die Frauen. Seit
jener Zeit gehören auch die Berliner Springer zu den Besten der Welt.
Das Springen, diese ästhetische, anspruchsvolle, die Sprungkraft und
Körperbeherrschung fordernde Sportart, hat sich ihren festen Platz im
Berliner Sport über die Wirren der Jahrzehnte hinweg bewahrt.
| Einst war es ein Georg Hoffmann von Poseidon Berlin, der bei der
olympischen Premiere des Springens hinter dem Amerikaner George Sheldon
die Silbermedaille gewann.
Heute stehen Namen wie Ditte Kotzian, Nora
Subschinski oder Patrick Hausding für die Güte der Trainingsarbeit. In
acht Berliner Vereinen widmet man sich dem Wasserspringen; der Berliner
TSC ist der bekannteste und erfolgreichste von ihnen. Wer sich als
Springer dem Leistungssport verschreiben will, findet dazu in Berlin
beste Bedingungen vor. Es gibt auch einen Bundesstützpunkt, welcher eng mit dem
Olympiastützpunkt zusammenarbeitet. |
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Interessierten jungen Springerinnen und Springern steht die Eliteschule des Sports offen. In der Schwimm- und Sprunghalle in der Landsberger Allee wartet die wohl modernste Sprunganlage der Welt auf die Salti- und Schrauben-Könner. Darüber hinaus finden Liebhaber des Wasserspringens auch andernorts gute Sprunganlagen und engagierte Übungsleiter vor. Das Wasserspringen ist eine Sportart, die man von der Kindheit an bis ins hohe Alter betreiben kann. Was für den Laien so gefährlich aussieht, viel Mut erfordernd, das wächst natürlich zumeist nicht von heute auf morgen. Ganz behutsam werden die Sprünge vorbereitet. Eine universelle Ausbildung an Land gehört zum Alltag des Wasserspringers.
Ihr Karl-Heinz Rolle
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